flechten: Die Wahl zwischen fläta, binda und slöjda

Im Deutschen kann man sowohl Haare flechten als auch biegsames Metall und Körbe. Im Schwedischen muss man bei der Übersetzung grundsätzlich einen Unterschied zwischen "fläta" und "binda" machen, zwei Worte, die man nicht verwechseln sollte.
 
Beim "fläta" entsteht im Schwedischen grundsätzlich das typische Flechtmuster, das man von den Zöpfen oder auch dem Hefezopf und anderen geflochtenen Teigwaren kennt. Man kann daher, wenn man das Muster einhält, auch einen Korb "fläta".
 
"Binda" ist im Schwedischen in erster Linie das Binden, wird bei der Herstellung eines Mittsommerkranzes oder auch von Korbwaren, die nicht das Zopfmuster haben, auch zum deutschen flechten. "Binda" setzt jedoch immer voraus dass ein zweites Material vorhanden ist, die das Grundmaterial oder mehrere Materialien zusammenhält.
 
"Slöjda" bezeichnet im Schwedischen das Werken und Handwerken, umfasst daher, unter anderen handwerklichen Tätigkeiten, auch das Flechten eines Korbes oder des Mittsommerkranzes.
 
 
Wichtiger Hinweis:
 
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