Das Frühstück: Wann wird frukost zu einem morgonfika?

Der grundlegendste Unterschied zwischen einem "frukost" und einem "morgonfika" ist, dass man zwar ein "frukost" allein einnehmen kann, ein "morgonfika" jedoch auf jeden Fall eine Gemeinschaft voraussetzt, dafür also mindestens zwei Personen vorhanden sein müssen.
 
Der nächste Unterschied zwischen einem "frukost" und einem "morgonfika" ist, dass ersteres selbst im Stehen eingenommen werden kann und zwischen einer Tasse Kaffee mit einer Scheibe trockenem Brot und einem sehr umfangreichen Frühstückstisch bestehen kann und zweiteres die Gemeinschaft in den Vordergrund stellt, die mit einer gewisser Gemütlichkeit verbunden ist.
 
Zu Hause spricht man nur dann vom "morgonfika", wenn das Frühstück länger als normal ist, von einem längeren Gespräch mit seinem Partner oder innerhalb der Familie begleitet ist und das "frukost" sich vom alltäglichen Frühstück unterscheidet.
 
Man spricht dagegen immer vom "morgonfika" wenn sich in der Firma mehrere Personen zu einem gemeinsamen Frühstück treffen, das oft aus Kaffee und Kanelbulle (Zimtschnecke) besteht oder bei einer Konferenz oder einem Vortrag gleichzeitig ein Frühstück geboten wird. Diese Frühstücke sollen vor allem die Atmosphäre auflockern, können zum Kennenlernen neuer Angestellten dienen oder werden auch als eine Art Lockmittel verwendet, wenn die Konferenz oder der Vortrag sehr früh angesetzt sind und der Veranstalter davon ausgeht, dass viele der Teilnehmer zu Hause keine Zeit für ein Frühstück hatten.
 
Im Gegensatz zum allgemeinen "fika" kann ein "morgonfika" auch aus Kaffe oder Mineralwasser und belegten Brötchen bestehen, obwohl dies dem Wortinhalt von "fika" im Grunde widerspricht.
 
 
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