Der Kämpfer als kämpe und als soldat

Auch wenn das Wort Kämpfer im Schwedischen nahezu den gleichen Wortinhalt besitzt wie im Deutschen, vor allem im Sport, bei Streitigkeiten und um die Qualität eines Kämpfers im Privat- und Berufsleben auszudrücken, denn hierbei spricht man auch im Schwedischen nur vom "kämpfe", so sollte man den Unterschied zwischen "soldat" und "kämpe" bei kriegerischen Auseinandersetzungen kennen.
 
Der Soldat ("soldat") ist immer von einem Staat angestellt um das Land zu verteidigen und wird an der Front zum "kämpe". Im Schwedischen will man bei der Anwendung des Wortes "kämpe" den Mut des Soldaten hervorheben, der jede Leistung bringen wird um seinem Land zum Sieg zu verhelfen.
 
Der reine "kämpe" wiederum ist der männliche oder weibliche Krieger und Kämpfer, der sich für seine persönlichen Ideen auf kämpferische Weise einsetzt, zum Beispiel als "frihetskämpe". In diesem Zusammenhang muss er kein Land verteidigen, sondern kann auch auf der Seite der Guerilla kämpfen. Bei nordischen Sagen ("kämpesagor") wird man sehr häufig auf einen "kämpe" stoßen, der sowohl allein als auch in einer Gemeinschaft kämpfen kann.
 
Das Wort "kämpe" existiert in der gleichen Form bereits im Altschwedischen und lässt daher auch immer an eine große, mutige, starke Person denken.
 
 
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