nachmachen wird härma, imitera, ta efter und förfalska

Das deutsche Verb nachmachen kann ein Synonym für kopieren, imitieren und nachahmen sein, aber auch bedeuten, dass man etwas auf einen späteren Zeitpunkt verschiebt um das Versäumte später auszuführen. In der schwedischen Sprache muss man bei der Übersetzung zwischen härma, imitera, ta efter und förfalska unterscheiden.
 
Härma bedeutet im Schwedischen jemanden nachzuahmen, sei es um einer anderen Person im Auftreten oder Verhalten weitgehend zu gleichen, sei es um, durch einen verstärkten oder etwas überdeutlichen Ausdruck jemanden oder eine Eigenschaft einer Person ins Lächerliche zu ziehen, wobei härma, im negativen Sinn, auch nachäffen bedeuten kann.
 
Imitera bedeutet in der Regel einen Gegenstand so genau wie möglich nachzugestalten, damit dieser dem Original extrem nahe kommt. Imitiera muss in diesem Rahmen positiv gesehen werden, denn es handelt sich dabei nicht um eine Fälschung, sondern lediglich ein Imitat. Andererseits wird imitera auch verwendet, wenn, zum Beispiel ein Komiker, Eigenheiten einer bekannten Persönlichkeit herausgreift und damit eine Eigenschaft oder eine Person auf satirische Weise nachmacht, die das Publikum wiederum zum Lachen bringt.
 
Zu ta efter greift man in der schwedischen Sprache wenn man das Auftreten einer anderen Person so exakt wie möglich nachmacht, weil man damit das Positive dieser Person auf sich selbst übertragen will, wenn man, zum Beispiel, gewisse Bewegungen übernimmt.
 
Förfalska bedeutet schließlich einen Gegenstand, oder auch eine Handschrift, in betrügerischer Absicht nachzumachen. Aber auch die Geschichtsschreibung kann man, durch unrichtige Angaben, förfalska, denn förfalska bedeutet vor allem fälschen, und kann nur mit diesem Wortinhalt auch als nachmachen benutzt werden.
 
Will man eine Arbeit oder Aufgabe später nachmachen, so muss man dies durch göra efteråt oder göra senare ausdrücken.
 
 
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