Der Flaum als dun, fjun und ludd

Das deutsche Substantiv Flaum bezeichnet sowohl die weichen Flaumfedern von Vögeln, als auch den feinen Haarwuchs eines Menschen und den etwas pelzigen Überzug von Pflanzen. In der schwedischen Sprache unterscheidet man hierbei zwischen dun, fjun und ludd.
 
Bei dun handelt es sich im Schwedischen ausschließlich um die Federn mit weichem Schaft, die den Vögeln als Wärmeschutz dienen. Das Wort dun kommt daher auch in zusammengesetzten Worten wie dunjacka (Daunenjacke), dunkudde (Daunenkissen), duntäcke (Daunendecke) und ähnlichen Worten vor.
 
Bei fjun handelt es sich in der schwedischen Sprache um kurze, sehr feine Körperhaare. Das Wort fjun findet man daher vor allem in zusammengesetzten Worten wie babyfjun (Babyflaum), skäggfjum (Bartflaum) und ähnlichen Begriffen.
 
Bei ludd wiederum handelt es sich im Schwedischen meist um den botanischen Flaum, also die feinen Härchen von Pflanzen, aber bei ludd kann es sich auch um feine tierische Haare handeln, insoweit man dabei nicht von dun reden kann.
 
 
Wichtiger Hinweis:
 
Das aktuelle Lehrwerk, das eine Mischung aus Wörterbuch, Landeskunde und Stillehre für Neulinge der schwedischen Sprache darstellt, wird permanent erweitert und verbessert. Wir sind daher für Anregungen offen und sind auch bereit von unseren Lesern gewünschte Worte mit aufzunehmen und zu erklären. Jede Anregung ist uns willkommen.
 
Da das gesamte Werk eine Entwicklung aus einer über 30-jährigen Erfahrung im Sprachunterricht darstellt, ist es verständlich, dass wir jeden ungenehmigten Kopierversuch rechtlich verfolgen werden. Wir genehmigen jedoch grundsätzlich die kostenlose Übernahme einzelner Erklärungen oder Hinweise, vorausgesetzt, dass ein deutlich sichtbarer Hinweis mit Link zu dieser Site über, neben oder innerhalb des übernommenen Textes zu finden ist.