tünchen wird zu vitkalka, zu vitlimma und zu vitmena

Auch wenn das deutsche Wort tünchen ursprünglich nur das Weißen mit Hilfe einer Kalkfarbe bezeichnete, so greift man heute zu diesem Wort ganz allgemein um damit das Weißen einer Wand oder einer Decke zu bezeichnen. Im Schwedischen unterscheidet man hierbei zwischen vitkalka, vitlimma und vitmena.
 
Das schwedische Verb vitkalka wird nur dann benutzt, wenn man eine Fläche mit Kalkfarbe weiß anstreicht. In der Umgangssprache kann vitkalka oft auch als vitta bezeichnet werden.
 
Vitlimma drückt in der schwedischen Sprache aus dass eine Fläche mit weißer Leimfarbe bestrichen wird, die im Grunde den gleichen optischen Effekt hat wie eine kalkfärg (Kalkfarbe), und in gewissen Fällen auch Kalk enthalten kann.
 
Vitmena ist im Schwedischen die ältere Bezeichnung für vitkalka und wird auch heute noch als Synonym hierfür benutzt. In der Tat denkt man jedoch bei vitmena insbesondere an den weißen Glanz, den man einer Wand oder einer Decke durch das Streichen mit einer kalkfärg verleiht. Umgangssprachlich kann daher auch das Weißen mit Hilfe einer weißen limfärg (Leimfarbr) als vitlema bezeichnet werden. Während man also bei vitkalka vor allem an die Zusammensetzung der Farbe denkt, so handelt es sich bei vitmena vor allem um das glänzend, weiße Aussehen.
 
 
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