Das Wegegeld: Milersättning und reseersättning

Unter einem Wegegeld versteht man im Schwedischen eine Abgabe, eine Gebühr oder auch eine Maut für eine Fahrt oder auch eine Straßenbenutzung. Die tatsächliche Bedeutung des Wortes Wegegeld ist daher nur dem Zusammenhang zu entnehmen. In der schwedischen Sprache unterscheidet man hierbei zwischen einer milersättning und einer reseersättning.
 
Eine milersättning kann man in Schweden erhalten wenn man beruflich mit dem eigenen Auto zur Arbeit fährt und rechtlich dafür, in der Regel über das Finanzamt, einen gewissen Ersatz bekommt. Die milersättning entspricht dem deutschen Kilometergeld, das auch als Wegegeld bezeichnet werden kann, bezieht sich jedoch auf die schwedische mil (Meile), die steuerlich zehn Kilometern entspricht.
 
Die reseersättning kann natürlich auch eine milersättning sein, wird jedoch auch für wöchentliche Heimreisen bezahlt, falls man zu den Wochenpendlern gehört, und es kann sich um jene Summe handeln, die jemand für eine Dienstreise erhält, also auch Unterkunft und Essen einschließen kann. Während jedoch die milersättning in der Regel über die Steuern verrechnet wird, kommt die reseersättning meist vom Arbeitgeber.
 
 
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